Blutegeltherapie

Die Blutegeltherapie gehört zu den ältesten Heilmethoden. Schon früher bediente man sich der saugenden, kleinen Helfer.
Nicht nur die „Königsdisziplin“ die Hemmung der Gerinnung ist den Blutegeln zuzuschreiben.
Bis heute kennt man in ihrer Saliva (Speichel) acht Wirkstoffe die gerinnungshemmend, fibrin-/thrombenlösend, entzündungshemmend und antibiotisch sind. 
Vermutet wird noch eine oder mehrere Substanz/en die anästhesierend wirken. 
Der venöse Abfluss sowie der Lymphstrom werden durch die Behandlung mit Blutegeln angeregt.
Das Einsatzgebiet dieser nützlichen Helfer ist breit gefächert.
Einige Beispiele sind: 
Abszesse, Arthrose, Blutohr, Bänderzerrung, Ekzeme, Gelenkentzündungen, Hämatome, Hüftgelenksdysplasie, Hufrehe, Hufrollenentzündung, Kreuzverschlag, Mauke, Ödeme, Sehnenentzündungen, schlechte Wundheilung.
 
Angewendet in der Behandlung werden je nach Patientengröße kleine, mittlere oder große Blutegel. Die Anzahl der angesetzten Blutegel richtet sich nach dem Körpergewicht und dem zu behandelndem Areal.